Überleben im Alltag statt Prüfungsreife

Hundehalter träumen davon: Ihr Hund begleitet sie glücklich und gelassen durch den Alltag – und er fällt nirgends unangenehm auf. Egal ob zuhause (bei den Mahlzeiten, beim Staubsaugen oder wenn Besuch kommt…) oder unterwegs (in Feldflur und Café, auf dem engen Bordstein und im Freilauf, bei Begegnungen mit Hunden, Mähdreschern und Nordic Walkern…): Man kann sich immer darauf verlassen, dass er nicht nur zurechtkommt, sondern das Zusammensein mit seinem Menschen genießt!

Kritische Hundetrainer fragen sich: Muss ein Hund dazu Sitz, Platz, Fuß beherrschen? Eingeübt auf dem Hundeplatz? Wäre es nicht sinnvoller (und effektiv schneller), nach und nach Alltags-Reizen zu begegnen, den Hund daran zu gewöhnen, und ihn mit wenigen Hilfen zu lenken? Man würde den Vierbeiner einfach „Hund sein lassen“ – solange er sich erwünscht verhält.

Viele Hundetrainer erleben bereits, wie dies funktioniert: keine oder wenige „Befehle“, nur lenken, wo es nötig ist, Erlernen von Alltagssituationen – und als Resultat ist ein Hund entspannt, lenkbar … und „artig“!

Darum geht’s in diesem Seminar:

  • Welche „Befehle“ braucht man überhaupt?
  • Auf welche Weise kann ich einen Hund lenken? Und was müssen Mensch und Hund dazu lernen?
  • Welchen Einfluss hat die Hund-Mensch-Beziehung?
  • Welche Reize und Situationen müssen Hunde kennen?
  • Wie gewöhne ich einen Hund an solche Reize und Situationen?
  • Wie sorge ich dafür, dass er sich nicht „daneben benimmt“?
  • Wie kann ich dies im Einzel- oder Gruppentraining umsetzen?
  • Wie kann ich meinem eigenen Hund helfen, mit minimalem „Befehlsaufwand“ aber „maximal glücklich“ durchs Leben zu gehen?